Arnold - mein Seelenhund <3

Arnold's Steckbrief:

Name:                             Arnold der I. Geworfen Over The Zaun Im Shelter

Geburtsdatum:                 ca. 01.09.2011

Geburtsort:                     irgendwo auf Zypern

Organisation:                   Zypernhunde e. V. im Auftrag von CYDRA

Hobbies:                         Agility, ein wenig Tricksen, Rennen rennen rennen, Frauchen um den Finger wickeln, Prinz sein ;-)

Stärken:                         Arnold ist ein "Denker", er überlegt, bevor er etwas umsetzt, handelt besonnen, ist ein ausgeglichener Hund, sehr pflegeleicht und                                            eigentlich unkompliziert ;-)

Schwächen:                    Ja, manchmal lässt er den Macker raushängen und pöbelt an der Leine (große Klappe, nix dahinter ;-)), er täuscht manchmal seine                                            Unsicherheit vor und steht sich bei neuen Dingen selbst im Weg

Seine Geschichte:

 

Arnold stach mir im Oktober 2011 auf der Seite Zypernhunde e. V. ins Auge. Er war mit seinen 4 Geschwistern und seiner Mama einfach über das Tierheimtor geworfen. Alle Welpen waren krank, die Mutter hatte keine Milch mehr, um die Welpis ernähren zu können. 2 seiner Geschwister verstarben in der ersten Nacht, aber Arni und 2 Brüder überlebten und wurden auf einer Pflegestelle liebevoll aufgepäppelt. Nun stand er zur Vermittlung. Es dauerte eine Woche, bis ich mich durchgerungen hatte, die Organisation zu kontaktieren. Nach einem Gespräch mit der Vermittlerin war Arnold für mcih reserviert. Die Vorkontrolle war positiv (wie sollte es auch anders sein :-)) und es war am 24.11.11 amtlich: Arnold, mein erster eigener Hund wird zu mir kommen. Am 01.12.11 machten wir uns auf den Weg nach Hamburg um meinen kleinen Schützling abzuholen. Als ich ihn in den Armen hielt konnte ich noch nicht ahnen, wie sehr er  mein Leben verändern und beeinflussen würde. Am 16.01.12, Arnold war knapp 6 Wochen bei mir, verstarb mein Opa. Ich war sehr sehr traurig, da mein Opa und ich ein sehr inniges Verhältnis hatten. Arnold merkte sofort, dass es mir schlecht ging. Dieser Hund lies mich mal mehr alleine ins Bad gehen. Er musste auf mich aufpassen und wenn ich mal wieder einen totalen Ausfall hatte, war es sein Näschen, welches unter der Decke hervorschnupperte und mich aufmunterte. Ich war mir nun sicher: diesen Hund und mich verbindet mehr als nur die Liebe zu seinem Haustier. Da war dieses Band zwischen uns, was keiner verstehen kann, der nicht selbst das Glück hat einen Seelenhund besitzen zu dürfen. Ein Band, dass uns zusammenhält. Eine Brücke, die uns beide hält. Ich wusste, ich habe sein Vertrauen. Und er wusste, er hat meins. Ich könnte noch stundenlang über ihn schreiben (und schwärmen ;-)), aber das ist meine-seine-Geschichte in Kurzform.

Abschließend kann ich sagen, dass ich nun im Agility seine und meine Leidenschaft entdeckt habe und ich mich freue, auf all das, was vor uns liegen mag. Ich weiß, dass ich alles dafür tun werde, dass wir unsere Ziele erreichen und ich meinen Pups weiter fördern möchte, solange er so Spaß dran hat und so aufgeht, wie er es jetzt gerade tut! 

Ich bin STOLZ auf Dich, my Wauz :-)

 

Mona mein Neuzugang <3

 

Mona's Steckbrief:

Name:                   Mona Out Of The Zwinger Vom Vermehrerarsch

Rasse:                  Border Collie (vll mit Australian Shepherd?)

Geburtsdatum:      ca. 02.09.2012

Geburtsort:           vermeintlich Münster

Organisation:        Tierschutzverein Pfötchenalarm Hagen

Hobbies:               Neues lernen, Frauchen bekloppt machen, die Welt entdecken, buddeln buddeln buddeln 

Stärken:               Sie ist sehr aufmerksam und bemerkt die kleinste Veränderung, will-to-please, ist in ihrem gewohnten Umfeld neugierig, sensibel, 

Schwächen:          Angsthund, generell gegenüber Fremden panisch, neue Dinge sind erstmal generell für sie "schlecht", wird schnell nervös/hektisch

 

 

 

Monas Geschichte:

Ja, unverhofft kommt oft! Es war quasi klar, dass irgendwann ein Zweithund den Weg zu mir finden wird. "Erst mache ich mit Arnold die BH." Jaja. Denkste. 

Wochen, wenn nicht monatelang stöberten Freundin Pia und ich im Internet und spekulierten wild über Rassen, Hunde und den möglichen Zeitpunkt für einen Zweithund. Dann war sie auf einmal da: Monas Schwester Lisa im Internet  bei Facebook. Ausgeschrieben war ebenfalls Mona, ein Bild war leider nicht hochgeladen. Pia und ich hatten Interesse an den beiden Mädels, aber dennoch überlegten wir. Ist es denn schon der richtige Zeitpunkt? Die beiden sind als Border Collies ausgeschrieben, schaffen wir es, dass wir den Beiden gerecht zu werden? Wir wussten es nicht und so kam es, dass Pia und ich mit unseren Ersthunden Arnold und Sam nach Hagen fuhren, um uns die beiden anzugucken. Prompt hatten natürlich auch die beiden Herzchen in den Augen und alle verstanden sich super. Wir waren skeptisch, da die beiden sehr schüchtern und zurückhaltend waren. Sie waren die ersten 9 Monate in kompletter Isolation aufgewachsen, sie waren abgemagert und ihr Fell stumpf und ungepflegt. Allem Zweifel zum Trotz: Irgendwie sprachen Pia und ich uns unbewusst ab und so kam es, dass Lisa bei ihr einzog und Mona bei mir. Und zwar Mona bei mir noch noch am selben Tag! Abends holte ich sie zu mir. Die ersten Tage waren anstrengend und sehr kräfteraubend. Ich nahm mir noch mal Urlaub, um ihr den Start weiter zu vereinfachen. Sie war nervös, kontrollierte mich, war nicht stubenrein und einfach nur Angst pur. Zu mir fasste sie unglaublich schnell Vertrauen und so kam es, dass wir uns Stück für Stück mauserten. Das Alleinbleiben klappte von Tag zu Tag besser und auch die Stubenreinheit bekamen wir nach und nach in den Griff. Mona blühte  von Tag zu Tag mehr auf und ich wurde Tag für Tag auch ein bisschen weiter bestätigt, dass es richtig war, die Maus geholt zu haben. Sie entdeckte die Welt und taute auf und dann kam dieser eine beschissene Tag, an dem sie und ich ausgebremst wurden (07.09.2013): Sie tobte mit Hundekumpel Buddy und Arnold durch den Wald, sprang einen kleinen (wirklich kleinen!) Vorsprung runter und kam sehr unglücklich auf einem abgetrennten Baumstumpf auf. Kein Schrei von ihr, aber in dem Moment, wo sie aufkam, wusste ich, dass sie sich übel verletzt hat. Nach einer anfänglichen Prellung, über Kreuzbandriss, bis zur richtigen Diagnose in der Tierklinik Duisburg vergingen knapp 2 Wochen: Kompletter Patellasehnenabriss distal der Kniescheibe: es folgten eine OP, Fixateur externe für 8 Wochen. Danach die Entfernung des Gestells unter Vollnarkose und immer noch andauernder Therapie Muskelaufbau (Stand 26.01.14). Langsam darf mein Mädchen wieder frei laufen und sie kann weiter, wenn auch nur langsam, wieder die Welt entdecken. Seit knapp 3 Wochen sind wir wieder im Training. Wenn ich bedenke, welche Odysee die Kleine hinter sich hat, bin ich mehr und mehr von ihr begeistert und ich platze fast vor Stolz! Ich weiß noch nicht, welchen Weg ich mit ihr einschlage werde und aufgrund ihrer Verletzung auch darf, aber ich werde es von ihr abhängig machen und auf ihre Bedürfnisse eingehen. Wir werden unseren Weg gehen, das verspreche ich Dir, meine Mona!

 

 

 

 

 

 

Über mich:

 

Name:                          Katharina

Geburtsdatum:             05. April 1990

Geburtsort:                  Hagen-Elsey

Hobbies:                      meine Hunde, Hundesport, fotografieren, zeichnen 

Stärken:                      würde mich als ehrgeizig, sensibel, zielorientiert, freundlich und hilfsbereit beschreiben :-P

Schwächen:                 als der Herr die Geduld verteilte, hatte ich ihn schon ignoriert und machte mein eigenes Ding ;-)

Ziele:                          dieses Frühjahr möchte ich mit meinem Arnold die Begleithundeprüfung bestehen und endlich richtig im Agility                                           durchstarten, mit meiner Mona möchte ich weiter das Grundgehorsam ausbauen und ihr weiterhin zeigen, dass die Welt schön und nicht nur gefährlich ist.                                                 Welchen sportlichen Aspekt wir einschlagen werden, wissen nur die Sterne ... Und die Ärzte.

Meine Geschichte:

Hunde spielten in meinem Leben schon immer eine Rolle. Der Wunsch nach einem eigenen Hund, mit dem ich durch dick und dünn gehen würde, war immer in mir verankert. Dennoch musste ich 21 Jahre darauf warten, bis der Wunsch wahr werden würde. Als Arnold einzog war schnell klar: dies ist nicht nur ein Hobby. Das ist eine Lebenseinstellung. Alles plane ich um meine Hunde herum. Sie sind Mittelpunkt. Ich stoße oft auf Unverständnis, aber das ist mir egal. Es gibt mich nur noch mit meinen Hunden. Es gibt keine Schritte mehr ohne die Pfotenabdrücke hinter mir, die mir treu folgen. Auch, wenn es manchmal anstrengend ist, alles allein zu stämmen, weiß ich, dass diese Aufgabe mich ausfüllt. Wir haben uns Ziele gesetzt, gemeinsam als Team. Und ich weiß, dass wir in Zukunft einiges schaffen werden. Die Themen rund um den Hund interessieren mich vielseitig und ich bin stetig für Neues offen, denn meine Hunde sollen nicht "arbeitslos" sein. Seit April 2013 hat Arnold und mich das Agilityfieber gepackt und ich habe Spaß und großartige Unterstützung vom Trainerteam. Niemals hätte ich geglaubt, dass Arnold so darin aufgeht. Sein Leuchten in den Augen bestätigt mich. Fasziniert bin ich auch vom Obedience und ich versuche eventuell mit Mona in diese Richtung zu gehen, da ich nicht weiß, ob sie aufgrund ihrer Verletzung ebenfalls im Agility starten kann. Mona ist aufmerksam und bietet in diese Richtung viel von selber an. 

 

Generell möchte ich soviel Zeit wie möglich mit meinen Hunden verbringen und es macht mir Spaß, sie zu beschäftigen und mit ihnen zu arbeiten. Es gibt für mich nichts schöneres als abends in zufriedene Hundeaugen zu blicken. 

Als Dank dafür geben sie mir so viel zurück: seitdem ich meine Hunde habe, weiß ich, wo ich meine Ruhe und Kraft finden kann: in ihren Augen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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